Martello Towers im Irland-Lexikon

Für Irland-Besucher ein unbedingtes „Muss“: die so genannten Martello Towers. Sie bestehen aus 164 einzelnen, kleinen Befestigungen. Die Türme selbst gelten als eine immens wichtige Sehenswürdigkeit in Irland.

Die Martello Towers wurden im 18. Jahrhundert in der Zeit der Napoleonischen Kriege erbaut. Sie gehören zu den Hafenanlagen Irlands. Touristen, die sich hier einmal genauer umsehen möchten, vielleicht auch, um sich ein wenig dem altertümlichen Flair „hinzugeben“, sollten für diese Unternehmung am besten einen ganzen Tag einplanen. Denn es gibt in der Tat sehr viel zu bewundern.

Die runden Martello Türme wurden als Festungen genutzt, um sich vor Angriffen von Piraten die auf hoher See ihr Unwesen trieben, zu schützen.

Es wird vermutet, dass die Türme ihren Namen dem Kap Martello auf Korsika zu verdanken haben. Denn dort befanden sich seinerzeit die genuesischen Sarazenentürme. Allerdings könnte der Name auch auf die Torre da Martello zurückzuführen sein, in diesem Punkt sind sich die Historiker noch uneinig. Die Torre da Martello befanden sich an der italienischen Küste. Immer dann, wenn Piraten gesichtet wurden, wurde mit einem Martello, (zu deutsch bedeutet dies: Hammer), die Alarmglocke geschlagen.

Ungeliebte Gäste, wie zum Beispiel Piraten konnten mit einem drehbaren 24 Pfünder Geschütz, das auf den Plattformen der Türme stets für diverse Einsätze bereitstand, von allen Seiten vernichtet werden. Außerdem konnten auch feindliche Übernahmen durch Schiffe mit Musketen verhindert werden. Die Schlachten endeten für gewöhnlich tödlich.

Die zahlreichen Besucher der Martello Towers in Irland erwartet überdies ein imposantes Schutzlager, das eine schaurige Geschichte von Piraten und ihren Feinden zu erzählen weiß.

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