Kilmainham Goal im Irland-Lexikon

Das Kilmainham Goal in Irland ist ein ehemaliges Gefängnis. Heute dient das alte Gefängnis als Museum. Besucher, die diese Mauern von innen besichtigen, sind nicht selten erschüttert hinsichtlich der Enge und der Kälte, die noch immer in diesen alten Gemäuern zu herrschen scheint. Wie viele Männer mögen hier einst gefangen gewesen sein? Das Gefängnis wurde im Jahre 1796 errichtet. Damals wurde es noch als „Neues Gefängnis“ bezeichnet, um eine Verwechslung mit dem alten Gefängnis zu vermeiden. Im Kilmainham Goal waren viele irische Rebellenführer und nationalistische Politiker inhaftiert. Viele von ihnen wurden hingerichtet. Im Jahre 1924 wurde das Gefängnis geschlossen. Einer der letzten Gefangenen war Eamon de Valera, ein irischer Politiker. Nachdem das Kilmainham Goal geschlossen wurde verfiel das Gebäude immer mehr. In den 60er Jahren wurde das Gebäude aufgrund der historischen Wertschätzung restauriert. Zu diesem Zeitpunkt wurde das ehemalige Gefängnis in ein Museum umgewandelt. Hier können auch heute noch die Zimmer der Gefangenen besichtigt werden. Eine besondere Sehenswürdigkeit des Gefängnisses ist die Gedenkstätte. Sie befindet sich im Innenhof des Gefängnisses und wurde errichtet für die hingerichteten Anführer des Osteraufstandes. Das Kilmainham Goal diente außerdem als Drehort für verschiedene Filme, wie zum Beispiel Charlie staubt Millionen ab aus dem Jahr 1969, Im Namen des Vater aus dem Jahr 1993 und für den Film Michael Collins aus dem Jahr 1996. Das Musikvideo zum Titel „A Celebration“ von U2 wurde ebenfalls im Kilmainham Goal gedreht. Die Besucher des Kilmainham Goal in Irland können die Räumlichkeiten des ehemaligen Gefängnisses besichtigen, die auch als Drehort für viele Filme dienten.

In diesem Artikel wird das Thema Kilmainham Goal behandelt. Gerne können Sie einen Kommentar hinterlassen. Weitere Artikel finden Sie unter dem entsprechenden Buchstaben.

Kommentare

Die Kommentarfunktion ist derzeit deaktiviert.


Hauptseite | Impressum