News vom 14.11.2009
Investoren zieht es nach Irland
Bei NZZ Online konnte man diese Woche nachlesen, dass es immer mehr Investoren nach Irland zieht, sodass die Schweiz im Standortwettbewerb wegen der unsicheren Rechtslage in Steuerfragen an Boden verliert. Seit zwei Jahren wird das Steuerabkommen mit den USA neu verhandelt und nun zieht es immer mehr ausländische Firmen nach Irland.
Schweizer Standortförderer haben seit Jahren mit Themen wie Steuersicherheit, qualifiziertes Personal und einer guten Top-Infrastruktur zu kämpfen. Gerade mit diesen Argumenten wollen sie seit Jahren ausländischen Firmen zur Ansiedlung bewegen.
Nun gibt es vermehrt negative Schlagzeilen rund um den Finanzplatz Schweiz, sodass viele ausländische Firmenchefs mit einer Hauptsitz-Verlegung liebäugeln. Mit einer Gewinnsteuer von 12,5 % ist Irland innerhalb Europas schon länger der härtester Konkurrent im Standortmarketing. Je nach Kanton und Gesellschaftsform kommen in der Schweiz Sätze von 12 bis 25% zur Anwendung. Hinzu kommt, dass Irland mit der herrschenden Rechtsunsicherheit rund um die Schweiz eine sehr aktiv Standortwerbung betreibt.



