Half Penny Bridge im Irland-Lexikon
Die Half Penny Bridge ist eine viel besuchte Fußgängerbrücke in Irland. Die Brücke, welche aus dem 18. Jahrhundert stammt, befindet sich in der irischen Hauptstadt Dublin. Die Brücke verläuft über den Liffey Fluss. Durch die Half Penny Bridge wird das Stadtviertel Temple Bar mit der Liffey Street verbunden. Die Brücke ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Dublins, die wahrlich sehenswert und imposant auf den Betrachter zu wirken vermag.
Die Ha`Penny Bridge - wie sie von den Iren auch genannt wird – wurde ursprünglich als Wellington Bridge bezeichnet: in Anlehnung an den ersten Duke von Wellington, Arthur Wellesly. Den heutigen Namen verdankt die Brücke der seinerzeit als Gebühr zu entrichtend Halfpenny, welcher in früheren Zeiten als Wegezoll gezahlt werden musste. Seit dem Jahre 1919 muss die Gebühr nicht mehr gezahlt werden. Unmittelbar davor versperrte ein Drehkreuz an beiden Enden der Brücke den Zahlungsunwilligen den Weg. Auf diese Weise war jeder Passant also gewissermaßen gezwungen, die fällige Gebühr zu entrichten.
Die Brücke bestand im Ursprung aus Gusseisen. Im Laufe der Zeit drohte die Brücke durch den vielen Rost einzustürzen. Aus diesem Grunde wurde sie erst kürzlich - in den Jahren 2001 bis 2003 – grundlegend restauriert. Als die Brücke noch aus Gusseisen bestand, war sie schwarz; heute jedoch erstrahlt die beeindruckende Half Penny Bridge in leuchtendem weiß.
Die Besucher der Half Penny Bridge in Irland bekommen während ihres Aufenthaltes auf der Grünen Insel die wohl berühmteste Brücke Dublins zu sehen. Sie ist unter anderem ein Wahrzeichen der Stadt und ist nahezu für jedermann eine echte Augenweide.



