Dunluce Castle im Irland-Lexikon

Irland an sich ist bekannt und beliebt für die rustikalen, leicht düster anmutenden Sehenswürdigkeiten, die es nicht selten auf der so genannten Grünen Insel gibt. In Verbindung mit der sattgrünen, einzigartigen Natur kristallisiert sich der Geist Irlands erst vollständig heraus. Nicht vielen Geschichtsschreibern gelingt es, die wahren optischen Gegebenheiten in ihrer Gänze mit den richtigen Worten zu umschreiben. Somit ist eines gewiss: man muss unbedingt vor Ort gewesen sein, um dieses Feeling nachempfinden und die Schönheiten genießen zu können. Dunluce Castle ist eine der größten Ruinen, der mittelalterlichen Burgen in Irland. Zwischen den Orten Portballintrae und Portrush befindet sich die Ruine auf einem Basaltfelsen. Die Burg stammt aus dem 15. Jahrhundert. Dunluce Castle sackte zusammen, weil das Meer die Burg unterspülte. Somit wurde das imposante Gebäude zur Ruine. Die Burg wurde von der Familie Mac Quillan errichtet. Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Dunluce Castle von der Familie Mac Donnell übernommen. Die Übernahme gelang dem Schotten Sorley Boy Mac Donnell, in dem er eine seiner Kameraden, in die Burg schleuste. Der Kamerad zog die anderen nach und nach mit einem Korb die Felsklippen hinauf. Wenige Jahre später wurde ein Schatzschiff das auf dem Anwesen zum Erliegen kam geplündert. Der Schatz wurde für die Sanierung der Burg genutzt. Laut einer Legende wurde das Dunluce Castle im 17. Jahrhundert verlassen, weil den Bewohnern das Meeresrauschen zu laut war. Andere wiederum behaupten, dass die Eigentümer die Burg verließen, weil die Küche ins Meer abrutschte, noch während das Personal dort arbeitete. Besucher des Dunluce Castle in Irland werden Zeugen einer sagenumwobenen Geschichte.


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Sprache: Irisch, Englisch
Hauptstadt: Dublin
Staatsform: Republik
Fläche: 70.182 km²
Einwohnerzahl: ~4.24 Mio.
Währung: Euro
Zeitzone: UTC +0
Kfz-Kennzeichen: IRL
Internet-TLD: .ie
Telefonvorwahl: +353